Archiv der Kategorie 'Fundamentalismus'

Gegen 1000 Kreuze – immer wieder!

Heute wird in Münster gegen das alljährliche Auflaufen christlicher Fundamentalist*innen aka. 1000-Kreuze-Marsch protestiert. Da wir auch in diesem Jahr dazu aufrufen, sich dem Marsch in den Weg zu stellen, möchten wir euch vorab noch ein paar kurze Infos mit auf den Weg geben.

Einen wunderbaren Überblick über geplante Aktionen, Info-Kanäle und allgemeine Tipps, was ihr bei den Gegenprotesten beachten solltet, findet ihr auf dem Blog unserer Genoss*innen von der Antifaschistischen Linken Münster.

Den Aufruf der Gruppe Eklat Münster findet ihr hier. Für aktuelle Infos solltet ihr den Twitter-Account der Genoss*innen im Auge behalten.

Falls ihr wissen möchtet, warum das Thema auch für Werne nicht ganz uninteressant ist oder euch allgemein ein Bild von dem Netzwerk der selbsternannten „Lebensschützer*innen“ machen wollt, möchten wir euch unseren Artikel „Was 1000 Kreuze mit Werne zu tun haben“ ans Herz legen. Beachtet allerdings, dass dieser aus dem Jahr 2014 stammt und einige Punkte daher nicht mehr auf dem aktuellsten Stand sind.

Abschließend möchten wir euch, falls ihr nach Münster fahren möchtet, natürlich noch eine Empfehlung zur Anreise mit auf den Weg geben. Idealerweise nehmt ihr in Werne die RB50 um 12:55 Uhr nach Münster, falls ihr den ganzen Tag mitnehmen wollt. Wir sehen uns auf der Straße. That’s all, folks!

Teaser gegen 1000 Kreuze

Auch nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten dreht sich die Welt 2017 noch weiter. Einerseits bleiben uns also viele schöne Dinge auch in diesem Jahr erhalten, andererseits gilt das leider auch für jede Menge Dinge, auf die wir echt gerne verzichten können. Einen Ehrenplatz auf unserer persönlichen Liste solcher Unzumutbarkeiten belegt der jährliche sogenannte „1000-Kreuze-Marsch“ christlicher Fundamentalist*innen durch Münster im März. Vorrangig geht es den Teilnehmer*innen darum, gegen Schwangerschaftsabbrüche und das Recht von Schwangeren, über ihren eigenen Körper selbst bestimmen zu dürfen, zu protestieren. Als Einstimmung auf die diesjährigen Gegenproteste, dokumentieren wir hier schon mal den ersten Aufruf von Gegen 1000 Kreuze. Haltet euch auf dem Laufenden, denn der genaue Termin des Marsches und der Gegenproteste steht noch nicht fest.
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Wider den antifeministsichen Rollback

Anlässlich des Frauen*kampftages 2016 und verschiedener anstehender Termine im März haben wir uns ein paar Gedanken zu dem gesellschaftlichen Rollback in Sachen Geschlechterverhältnisse gemacht, aus denen dieser Text entstanden ist. Er fungiert zugleich auch als Aufruf, sich an den verschiedenen Veranstaltungen und Protesten im März zu beteiligen. (mehr…)

Birgit Kelle? Da war doch was…

Nach einer ganzen Weile melden wir uns mal wieder mit Neuigkeiten über unsere „Lieblings“-Antifeministin, Birgit Kelle. Nach ihrem Auftritt in Bergkamen Anfang des Jahres und der Erwähnung in unserem Text über christliche Fundamentalist*innen ist noch so einiges gelaufen. So beteiligte sich Birgit Kelle unter anderem an den homophoben Demonstrationen unter dem Label „Demo für alle“ in Stuttgart gegen den Entwurf für den neuen Bildungsplan in Baden-Württemberg. An den Demonstrationen nahmen neben der Vorreiterin der christlichen Verschwörungstheorien, Gabriele Kuby, und der CDU auch die AfD und Neonazis teil. Homosexualität wurde dort mit Pädophilie gleichgesetzt und wütende Kartoffeleltern regten sich dort darüber auf, dass ihren Kindern beigebracht werden soll, dass Menschen, die sich nicht als männlich oder weiblich sehen, keinesfalls „geheilt“ werden müssen – das geht natürlich auf keine christliche Kuhhaut! (mehr…)

Was 1000 Kreuze mit Werne zu tun haben

Am 22.03. veranstalteten wieder fundamentalistische Christ*innen ihren 1000-Kreuze-Marsch in Münster. Wie auch die letzten Jahre trafen sie jedoch auf entschlossenen Widerstand. Dieses Jahr konnten die Gegendemonstrant*innen abgesehen von der eigenen kraftvollen feministischen Demo den Christ*innen auch die Brücke als traditionellen Ort der Abschlusskundgebung durch Blockaden streitig machen, an denen sich auch einige (mehr oder weniger) solidarische Mitarbeiter*innen des Ordnungsamts beteiligten. Den gesamten Marsch über störten Gegendemonstrant*innen den reaktionären Umzug lautstark. (mehr…)